Stadtratsfraktion fordert Koordinierungsstelle für Kinder- und Jugendbeteiligung

Die SPD-Stadtratsfraktion Völklingen setzt ein klares Zeichen für mehr Beteiligung junger Menschen in unserer Stadt. Mit einem aktuellen Antrag fordert die Fraktion die Einrichtung einer hauptamtlichen Koordinierungsstelle für Kinder- und Jugendbeteiligung innerhalb der Stadtverwaltung – verankert im Haushalt 2025 und auf hoher Verwaltungsebene angesiedelt.

Nick Henkel, jugendpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, erklärt dazu:

Kinder und Jugendliche haben das Recht, mitzugestalten. Wir brauchen Strukturen, die ihnen zuhören und sie ernst nehmen. Eine solche Koordinierungsstelle ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer echten Beteiligungskultur in Völklingen.“

Ziel des Antrags ist es, Völklingen als Vorreiterkommune bei der Umsetzung des neuen Saarländischen Gesetzes zur Mitbestimmung junger Menschen (SJMBG) zu positionieren. Dieses verpflichtet Städte und Gemeinden ab Oktober 2024 zur aktiven Einbindung von Kindern und Jugendlichen in politische Entscheidungsprozesse.

Wir möchten, dass Völklingen nicht nur gesetzliche Vorgaben erfüllt, sondern eine echte Beteiligungskultur für junge Menschen schafft“, betont Stephanie Meiser, Vorsitzende der SPD-Fraktion im Stadtrat.

Die geplante Koordinierungsstelle soll zentrale Anlaufstelle und Impulsgeberin für die Jugendbeteiligung in Völklingen werden. Dazu gehören:

• die Entwicklung geeigneter Beteiligungsformate,

• die feste Einbindung in städtische Planungen,

• sowie die enge Zusammenarbeit mit Schulen, Jugendzentren und weiteren Akteuren.

Darüber hinaus schlägt die SPD-Fraktion vor, ein fest verankertes Gremium wie einen Jugendbeirat oder ein Jugendparlament ins Leben zu rufen. Dieses soll jungen Menschen dauerhaft eine Stimme geben und ihnen ermöglichen, ihre Ideen und Anliegen direkt in die Kommunalpolitik einzubringen.